18.juni 2011 8:39
Teile der Crew steht am Check In am Flughafen Frankfurt und wartet in der Schlange um nach Zadar zu fliegen – diesmal geht es ueber Zagreb.
Sommersegeln in der schoenen Adria
Segelspaß in Mallorca
Sonntag, 03.04.2011
Mallorca, strahlender Sonnenschein, leichte Brise – das ist die perfekte Ausgangssituation für unseren Mallorca Segeltörn. Wir, das sind Carsten – der Skipper, Andreas – der Co-Skipper, Grit, Philipp, Jacob und Oliver. Das Ziel des heutigen Tages war Puerto Cabrera. Ausgangspunkt unserer Segelreise ist Porto Colom.
Weil noch Reparaturen am Boot zu machen waren, haben wir erst um 12:00 Uhr abgelegt. Nach einem ausgedehnten und leckeren Frühstück unter Deck, sind wir die Sicherheitsanweisungen durchgegangen, bevor wir richtig los segelten. Am Abend war Landgang angesagt, wobei Co Skipper Andreas Bordwache hielt, sprich er hat geschlafen
. Das Abendessen an Bord bestand aus Farfalle mit Thunfisch – und: wir haben uns alle an das Dosenbier gehalten
.
Montag, 04.04.2011
Nach einem ausgedehnten Frühstück unter Deck nahmen wir, mit Windstärke 5-6, Kurs auf Palma. Doch was dann: Das Großsegel unserer Charteryacht lässt sich nicht reibungslos setzen. Daher haben wir für Morgen früh um 08:00 Uhr den Vercharterer bestellt, der ein Ersatzsegel mitbringt. In Böen frischte der Wind auf Windstärke 7 auf, und wir mussten unser Tagesziel abbrechen abbrechen und motoren nach Playa de la Rapite. Hier setzten wir erneut das Großsegel, aber es ist zu schwergängig. Also erst einmal Badepause für die Jungs und Grit am wunderschönen Strand. Nach dem Abendessen im Restaurant hat uns Grit noch in DGS unterrichtet – Skipper Carsten und Philipp haben sich das App hierzu runter geladen
.
Dienstag, 05.04.2011
Erneut strahlend blauer Himmel und dazu eine leichte Brise, die idealen Bedingungen für unseren Törn. Der Vercharterer tauschte um 08:30 Uhr erst einmal das Großfall und wir brachten das Groß anschließend 5x aus bis alles wieder funktionierte. Anschliessend flickten wir auch noch das Beiboot und gönnten wir uns danach unter Deck ein leckeres Frühstück. Los geht es: Jeder wollte und durfte heute Mal ans Ruder unserer und gegen 16:00 Uhr liefen wir in den imposanten Hafen von Palma ein, vorbei an der großartigen Kathedrale. Olivers Anlegemanöver hat problemlos geklappt. Abends erkundeten wir die Altstadt von Palma mit ihren vielen Cafés und Tapas Bars sowie den schmalen Gassen, die sich zwischen den zahlreichen historischen Bauten hindurch schlängeln.
Mittwoch, 06.04.2011
Heute hatten wir uns einiges vorgenommen, daher sind wir alle auch, trotz langer Nacht, früh aufgestanden. Durch die späten Öffnungszeiten in Palma verspätete sich allerdings alles etwas und wird frühstückten leider doch erst später – es gab leckeres Rührei mit Zwiebeln und Speck
. Die Liegegebühr war mit 52 € relativ günstig, allerdings wurde noch eine Leuchtturmsteuer von 42 € erhoben
.
Beim Auslaufen beeindruckten uns die großen Yachten, die zahlreich und majestätisch hier im Hafen von Palma liegen. Es war nicht ganz einfach die Yacht durch die enge Ausfahrt, mit vielen Mourings dicht unter dem Wasser, zu lenken und es hätte daher auch fast eine Kollision mit einer anderen Yacht (Ausweichpflichtiger) gegeben, doch mit der Auslauf-Musik von van Halen und den zusätzlichen Antrieb des Motors hat dann doch alles gut geklappt. Da der Wind heute sehr schwach war, mussten wir zwischenzeitlich den Motor zur Unterstützung anwerfen und so haben wir nach 37,8 Seemeilen auch unser heutiges Ziel unseres Törns auf Mallorca, eine kleine Bucht inmitten des geschützten Archipels im Nationalpark Cabrera, erreicht. Mit einer Flasche Rotwein machten wir uns zu den Nationalparkhütern auf, um uns damit die Erlaubnis zur Übernachtung an der Boje zu erschleichen
. Ein leckeres Abendessen gab es heute von Grit – Chili con Carne und anschließend eine kleine Sternstunde über den Planet Saturn. Der laue Abend klingt bei einigen Bier wunderbar entspannt aus und alle schlafen heute sehr gut.
Donnerstag, 07.04.2011
Heute am vorletzten richtigen Segeltag unseres jetzigen Törns sind wir gemeinsam um 08:30 Uhr aufgestanden, um eine Stunde später zu frühstücken und los segeln zu können. Es gab diesmal kein Rührei, sondern nach dem dritten Anlauf gekochtes Ei, es ist eben an Bord nicht alles so einfach, auf dem schwankenden Boot und dem Gasherd. Das Ablegen von dem wunderschönen Wasserschutzpark fällt uns nicht leicht, da die Gegend uns allen so gut gefällt. Das Ablegemanöver hat jedoch super geklappt (es ist heute auch schon das zweite Mal in dieser Woche) und bei einem guten Nord-Ost Wind konnten alle einmal wieder ans Steuer. Um 19:30 Uhr liefen wir in Porto Petro unter Motor ein – mit einer Tagesdistanz von 40 Seemeilen. Am Abend sind Grit, Philipp und Oliver nochmal mit dem Dingi in die malerische Stadt gefahren, wobei auf dem Rückweg gepaddelt werden durfte, da der Motor nicht mehr ansprang. Nach dem Abendessen (die Reste des Chili von gestern) gab es noch Männergeschichten bis nachts um halb 2.
Freitag, 08.04.2011
Heute, am letzten Tag unseres wunderbaren Mallorca Törns sind wir von Puerto Petro nach Porto Collom zurück gesegelt. Bei frischem Wind bis 5 Bf sind wir auf dem Weg dorthin noch einige Manöver unter Segel gefahren, damit die frisch-Segelschein-Besitzer soviel Erfahrung wie nur möglich bekommen – alle wurde natürlich, zur Freude des Skippers, mustergültig durchgeführt. Denn Erfahrung kommt von Erfahren.
Im Hafen angekommen, haben wir das Boot übergeben und es wurde von Tauchern gesichtet. Beanstandungen gab es keine. Somit ging auch dieser, mal wieder erlebnisreicher und schöner, Segeltörn um die Süd-Ost Küste Mallorcas zu Ende.
Sportbootführerschein See und Binnen
Lisa, 18, schreibt einen Blog über den Sportbootführerschein See und Binnen:
Hallo, ich habe mich dazu entschieden den Sportbootführerschein See und Binnen zu machen. Ihr fragt euch warum? Ganz einfach. Stellt euch 2 Wochen Sommerurlaub am völlig überfüllten Strand vor. Genau, einfach nur lästig. Ist es dann nicht viel angenehmer sich ein Boot mieten zu können, auf das Meer zu schippern und den Sonnenplatz für sich alleine zu haben? (Ohne diese Menschenmenge am Strand) Seht ihr das habe ich mir auch gedacht und mich bei der Boot Akademie angemeldet. Wenn ihr jetzt Lust habt noch mehr darüber zu erfahren, dann lest einfach weiter und seht was in den einzelnen Modulen auf euch zu kommt.
Modul A 13.04.2010
In Modul A werden die vorerst wichtigsten Dinge wie Wetter, Seerecht, Motorenkunde, Umweltschutz und ein wenig Navigation durchgenommen. Ein Thema ist es Wert extra erwähnt zu werden: Knoten…10 Knoten…Denkt nicht die lernen sich von selbst, den für die Prüfung müsst ihr alle Knoten können, deren Namen kennen und auch noch den Verwendungszweck wissen. Jetzt klingt 10 gar nicht mehr so easy, oder?!?
Gut, weiter bei Modul A. Die Kursteilnehmer sind gut drauf und helfen sich gegenseitig wo sie können. Carsten unterrichtet sehr lebhaft, mit vielen Beispielen, dadurch ist sein Unterricht nicht so trocken. So, was könnte ich euch jetzt noch über Modul A sagen? Ich würde sagen, findet es selbst heraus, indem ihr vorbei kommt. Es lohnt sich auf jeden Fall.
Modul B 15.04.2010
Zur Wiederholung haben wir am Anfang dieses Moduls Knoten gemacht. (Wie ich später noch merken sollte, ist das in jedem Modul so) Ansonsten war das große Thema in Modul B die Navigation. Eigentlich gar nicht so schwer wie ich es mir vorgestellt habe, aber auch nicht zu unterschätzen. Tonnen suchen, Tonnen finden, Kurse messen, Positionen bestimmen. All das habt ihr nach Modul B drauf.
Modul C 27.04.2010
In Modul C kommt einiges auf euch zu aber wie immer zuerst die Knoten zur Wiederholung. Themen in Modul C sind Lichter, Tagzeichen, Leuchttürme und Tonnen. Die Lichter sind besonders wichtig, denn wenn ihr bei Nacht fahrt, sind sie das einzige was ihr seht. Darüber hinaus solltet ihr natürlich auch wissen wofür welche Lichter stehen also was sie bedeuten. Nicht das ihr plötzlich ein Schlauchboot mit einem 110 m langen Frachtschiff verwechselt. Die Tagzeichen sind wichtig um zu erkennen ob das Schiff vor Anker liegt oder aus irgendwelchen Gründen nicht weiter fahren kann. Tonnenkenntnis ist das A und O für die Navigation, da man an den Tonnen erkennt wo man z. B. nicht fahren darf. Also grob zusammen gefasst: Modul C ist sehr wichtig.
Modul D 29.04.2010
Ihr freut euch sicher zu lesen, dass es in Modul D wieder ein wenig einfacher wird. Aber dafür werden auch mehr Themen durchgenommen. Freut euch auf Notsignale, Mann über Bord, Ausweichregeln, Brandbekämpfung, Gasleitungen, Ablegen, Anlegen und Ankern. Ich denke hier muss ich nicht viel erklären, die Themen verstehen sich von selbst.
Modul 1 05.05.2010
In Modul 1 des Sportbootführerscheins Binnen werden noch einmal grundsätzliche Dinge wie Mindestausrüstung, Mann über Bord, Wetter und Rescue Systems gelernt. Aber auch Binnen spezifische Themen wie Funk, Hochwasser und Hochwasserberechnung, Kennzeichen, Rumpfformen und Betonnung werden durchgenommen.
Ihr seht, ganz schön viel aber auf jeden Fall zu schaffen.
Modul 2 12.05.2010
Wenn du in Modul 2 angekommen bist, hast du den Führerschein so gut wie in der Tasche, zumindest wenn du alle Themen gelernt hast und alles drauf hast. Hier erwarten dich die Themen Schleusen, Wasser- und Jetski, sowie Schlepper- und Zugverband und Lichterführung. Wie in den See Modulen A-D werden auch in den Binnen Modulen 1+2 Knoten gelernt/wiederholt.
Allerdings fällt hier die Navigation weg.


